
04.04.23 –
Leider bleibt es dabei: Die Imland-Klinik wird privatisiert.
Wir haben als grüne Kreistagsfraktion dafür gekämpft, dass die Klinik in kommunaler Trägerschaft bleibt trotz des Insolvenzverfahrens. Doch unsere Anträge, dafür die erforderlichen Finanzmittel im Haushalt des Kreises einzustellen, fanden keine politische Mehrheit - das bedauern wir sehr.
Die Mitarbeitenden der Imland Klinik haben den Bürgerinnen und Bürgern im Kreis über Jahre hinweg eine zuverlässige stationäre Gesundheitsversorgung geboten. Es ist schmerzhaft und bitter, dass der Kreis als kommunaler Eigner der Imland Klinik jetzt seine Verantwortung abgibt und hier kritische Infrastruktur verkauft wird.
Die Imland Klinik übernimmt für den Kreis den wichtigen Auftrag der stationären Krankenhausversorgung. Die medizinische Grund- und Regelversorgung mit stationären Krankenhausleistungen ist und bleibt nach dem Gesetz Aufgabe des Kreises. Gerade deswegen waren wir dafür, dass der Kreis seinen Einfluss und sein Eigentum an der Klinik behält.
Kategorie
Hauptausschuss | Sozial- und Gesundheitsausschuss
Tausend Menschen. Acht Bühnen. Eine Frage: Wie machen wir Politik, die wieder Hoffnung weckt? IM/PULS 2026 war keine Konferenz - sondern ein [...]
Frauen leisten den überwiegenden Teil unbezahlter Sorgearbeit in Deutschland. Die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen des [...]
IDAHOBIT* (Internationaler Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie). Die Rechte queerer Menschen geraten weltweit immer stärker unter [...]