15.11.21 –
Der Kreisverband von Bündnis 90 / Die Grünen in Rendsburg-Eckernförde hat seiner Fraktion im Kreistag in Sachen Imland-Klinik den Rücken gestärkt. Auf der Kreismitgliederversammlung am 10.11. haben sich die Mitglieder mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, dass die Fraktion sich weiterhin politisch für den Erhalt der Klinikstandorte Rendsburg und Eckernförde einsetzt.
Im Kreis Rendsburg-Eckernförde sind sowohl am Klinikstandort Rendsburg als auch am Klinikstandort Eckernförde Sanierungsmaßnahmen an den Gebäuden, teilweise auch Neubauten und Investitionen in die Klinikinfrastruktur erforderlich. Insbesondere am kleineren Standort der imland Klinik, in Eckernförde, kann von einem enormen Sanierungsstau gesprochen werden. Die jetzt diskutierte mögliche Schließung des Standortes Eckernförde, der neben dem Verlust einer stationären medizinischen Versorgung der Bevölkerung in und um Eckernförde auch den Verlust von etwa 650 Arbeitskräften in der Region bedeuten würde, kommt für die Kreis- und Landtagsfraktionen,sowie die Eckernförder Ratfraktion nicht in Frage. Das haben diese kürzlich bei einem Besuch des Klinikstandorts nochmals klargestellt.
Klar ist, dass der Kreis Rendsburg-Eckernförde die erforderlichen Kosten für eine Sanierung der Klinik nicht allein finanzieren kann. Dies ist Aufgabe des Landes. Die bisherigen Förderzusagen des Landes für Investitionsmaßnahmen in den Klinikstandort Eckernförde decken bei Weitem nicht die erforderlichen Kosten. Es bleiben millionenschwere Investitionslücken, die für einen Weiterbetrieb der Klinik in Eckernförde dringend zu füllen sind.
Deswegen wurde auf der Kreismitgliederversammlung auch die GRÜNE Landtagsfraktion aufgefordert, sich für eine Bereitstellung von ausreichenden Investitionsmitteln zur nachhaltige Sicherung der Krankenhausstandorte in Schleswig-Holstein einzusetzen. Insbesondere soll der Krankenhausstandort Eckernförde durch investive Fördermittel gestützt werden.
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Sozial- und Gesundheitsausschuss
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